Teresa Hubbard (CH/IRL/USA, geboren in Dublin, Irland, 1965) und Alexander Birchler (CH, geboren in Baden, Schweiz, 1962) sind seit 1990 als Künstlerpaar in den Bereichen Film, Fotografie und Skulptur tätig. Sie leben und arbeiten in Austin, USA und Berlin, Deutschland. Sie vertreten die Schweiz an der 57. Biennale in Venedig in der Ausstellung "Women of Venice" im Schweizer Pavillion, kuratiert von Philipp Kaiser. Ihre Arbeit lädt zu suggestiven, Reflexionen über Ort und Kino ein und wird "angetrieben vom Interesse der Künstler für die offenen Kreisläufe von gesellschaftlichem Leben, Erinnerung und Geschichte, die sich genau außerhalb des filmischen Rahmens befinden." Durch das Verweben hybrider Erzählformen untersucht ihr Schaffen, "wie filmische Fiktionen der Vergangenheit reale Geografien der Gegenwart durchdringen". Werke von Hubbard / Birchler finden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen, so etwa im Museum of Contemporary Art, Los Angeles, im Hirshhorn Museum and Sculpture Garden at the Smithsonian, Washington D.C., im Kunsthaus Zürich, im Kunstmuseum Basel, im Modern Art Museum of Forth Worth, im Museum of Fine Arts Houston, im Yokohama Museum of Art und in der Pinakothek der Moderne, München.

Hubbard / Birchlers Arbeiten wurden in zahlreichen internationalen Ausstellungen gezeigt, unter anderen an der 48. und 57. Biennale in Venedig, im Tate Museum Liverpool, im Whitney Museum of American Art, New York, im Museum of Contemporary Art Chicago, im Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia in Madrid, im Kunsthaus Graz, im Mori Museum, Tokio, im Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Berlin und am Irish Museum of Modern Art, Dublin. Ihre Ausstellungen werden regelmäßig in der New York Times, im ArtForum International, in Art in America, Frieze und Parkett rezensiert, und ihr Schaffen wurde prominent bei PBS, dem öffentlichen amerikanischen Fernsehsender im Rahmen der Serie Art 21 – Art in the 21st Century vorgestellt, einem Bildungsprogramm zu Quellen und Geschichte der zeitgenössischen Kunst, das in über 50 Ländern ausgestrahlt wird. Hubbard / Birchler werden von der Tanya Bonakdar Gallery in New York, von der Lora Reynolds Gallery in Austin und der Galerie Vera Munro in Hamburg vertreten.

Hubbard wuchs in Australien auf, studierte zuerst Literatur und besuchte später die Skowhegan School of Painting and Sculpture und anschliessend das MFA Programm für Skulptur an der Yale University School of Art in New Haven, Connecticut. Birchler wuchs in der Schweiz auf und studierte an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel sowie an der Hochschule für Kunst und Design in Helsinki, Finnland.



Sie begannen ihre Zusammenarbeit als Artist in Residence am Banff Centre for the Arts, Kanada und erwarben beide später ihr Masters of Fine Arts am Nova Scotia College of Art and Design in Halifax, Kanada. Zwischen 2004 und 2012 waren Hubbard und Birchler Dozenten an der Milton Avery Graduate School of Arts am Bard College in New York. Derzeit sind Hubbard und Birchler Dozenten an der European Graduate School, EGS in Saas-Fee, Schweiz. Birchler ist assoziierter wissenschaftlicher Mitarbeiter an der University of Texas in Austin, während Hubbard den William und Bettye Nowlin Lehrstuhl für Fotografie im Department of Art and Art History an der University of Texas in Austin innehat.

2017 wurden Hubbard und Birchler den Ehrendoktortitel, in Anerkennung hervorragender Leistungen im Bereich Kunst und Kultur, vom Nova Scotia College of Art und Design, NSCAD University, Halifax verliehen.

1 Jordan Amirkani, "Sound Speed Marker at the Blaffer Art Museum," in Daily Serving: An International Publication for Contemporary Art, June 10, 2015: "[…] propelled by the artists' fascination with the open circuits of social life, memory, and history that sit just outside the frame of moving images".

2 Grant Johnson, "Teresa Hubbard and Alexander Birchler," in ArtForum International Critic's Picks, October, 2014: "[…] the ways film's past-tense fictions permeate real geographies in the present".